Es ist eine liebgewonnene Tradition, die auch in diesem Jahr wieder die Menschen zusammenführte: Einmal im Jahr, am Pfingstmontag, lädt die Klinikseelsorge zu einem besonderen ökumenischen Gottesdienst im Freien ein. Bei bestem Wetter verwandelte sich der Tipi-Pavillon im Kurgarten in eine lebendige Freiluftkirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Ein Zeichen der Gemeinschaft und des Aufbruchs
Das Interesse war überwältigend: Da die bereitgestellten Stühle schnell besetzt waren, machten es sich zahlreiche Kirchenbesucher kurzerhand auf den Wiesen und den Umrandungen des Platzes gemütlich. Diese ungezwungene und herzliche Atmosphäre spiegelte genau das wider, was den Kern des Pfingstglaubens ausmacht: Gemeinschaft, Offenheit und das Überwinden von Grenzen.
In seiner Predigt griff Pfarrer Ebinger diesen Gedanken auf und sprach eindringlich über den Pfingstglauben. Pfingsten, so betonte er, ist kein Fest der Vergangenheit, sondern eine lebendige Kraft für das Hier und Jetzt. Der Pfingstglaube schenke uns den Mut, aus alten Mustern aufzubrechen, Trost in schweren Zeiten zu finden und voller Hoffnung in die Zukunft zu blicken – geleitet von der Kraft des Heiligen Geistes, der Menschen verbindet.
Mitgestaltung durch die Klinikseelsorge
Der Gottesdienst wurde maßgeblich von den vertrauten Gesichtern der Klinikseelsorge getragen. Die Lesung sowie die bewegenden Fürbitten wurden von den Klinikseelsorgerinnen Sr. Waltraud Vögele, Sr. Antonia Wurzer und Sr. Birgit Reutemann während der evangelischen Klinikpfarrer Matthias Ebinger die Predigt übernahm. Ihr gemeinsames Wirken setzte ein starkes Zeichen für die gelebte Ökumene vor Ort.
Für den passenden, feierlichen Rahmen unter freiem Himmel sorgte Frau Aichler, die den Gottesdienst musikalisch wunderbar untermalte und die Lieder der Gemeinde begleitete.
Am Ende des Gottesdienstes war es Zeit, danke zu sagen. Im Namen der gesamten Klinikseelsorge sprach Sr. Waltraud Vögele allen Beteiligten ihren tiefen Dank aus:
• Ein herzliches Vergelt’s Gott ging an Frau Aichler für die großartige musikalische Unterstützung.
• Besonderer Dank galt der Mesnerin Teresa Harsch für die liebevolle und reibungslose Vorbereitung des Altars und des Platzes.
• Der größte Dank galt jedoch den zahlreichen Kirchenbesuchern, deren Kommen und Mitfeiern den Tipi-Pavillon in einen Ort voller Leben, Glaube und spürbarer Gemeinschaft verwandelt hat.