Kapelle St. Bruno in Bondorf

Eine Dorfkapelle aus der Barockzeit, reich ausgestattet mit Figuren

Zu einer Vorgängerkapelle gibt es bereits aus dem Jahr 1728 urkundliche Belege. Die heutige Kapelle wurde 1773 erbaut. Patron ist seit 1737 der Gründer des Karthäuserordens, St. Bruno. 1927/28 wurde eine Sakristei angebaut und die Kapelle nach Osten hin erweitert, dabei entstand ein größerer Altarraum mit Chorbogen. 1981 erfolgte eine grundlegende Sanierung des Mauerwerkes und Renovierung der Kapelle durch Bruno Heim.

Der „Schönstattaltar“ wurde von der Schönstattfamilie Saulgau 1976 aufgestellt. Rechts im Chor ein Prager Jesulein, links eine Figur des Erzengels Michael, am Chorbogen links „Herz Mariä“, rechts „Herz Jesu“. Im Schiff befindet sich rechts eine Darstellung des Hl. Bruno, links die Heiligen Josef und Antonius, alle Plastiken stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das Deckengemälde im Chor zeigt den Heiligen Geist als Taube, das im Schiff das Lamm mit den sieben Siegeln. Die Glocke wurde 1982 gestiftet von Friedrich Lutz.

Schönstattaltar aus dem Jahr 1976 

Darstellung des Erzengels Michael im Chorraum (20. Jahrhundert)