Das neue Jahr 2026 begann in Bad Saulgau mit einem feierlichen Neujahrsgottesdienst, der von einer beeindruckenden Gruppe von Geistlichen geleitet wurde. Neben Dekan Peter Müller, Joachim Haas, Hubert Hinz und Harald Johannes Öhl war auch Dr. Dreher als Gastzelebrant anwesend.
Hier ist eine Zusammenfassung der Predigt zum Thema „Pilger der Hoffnung“: Nach dem Heiligen Jahr 2025, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand, ist das Jahr 2026 nicht einfach nur „das Jahr danach“. Es wird als ein Jahr begriffen, das uns mitten auf einem weiterführenden Weg zeigt. Die Eigenschaft, Pilger der Hoffnung zu sein, sei gläubigen Menschen fest in die „DNA geschrieben“.
Im Zentrum der Predigt stand der feierliche Segen: „Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig…“ Dieser Segen wird als eine Zusage Gottes verstanden, die wirksamer ist als alle guten Vorsätze. Er ist eine Kraftquelle für jeden Einzelnen, verbindet aber gleichzeitig die ganze Gemeinschaft.
Die Predigt thematisierte ehrlich die aktuellen Herausforderungen der Welt, die nach Lösungen schreien: Kriege und weltweite Ungerechtigkeit. Die Klimakrise und Fragen der Migration. Persönliche Sorgen und Unsicherheiten. Gerade in einer Welt, in der Probleme nicht von heute auf morgen gelöst werden können, sei die christliche Hoffnung essenziell. Da Gott „mitten unter uns“ ist und uns entgegenkommt, müsse man sich vor der Zukunft nicht fürchten.
Da das neue Jahr mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria beginnt, wurde sie als die „Pilgerin der Hoffnung schlechthin“ hervorgehoben. In ihr wurde Hoffnung durch Jesus Christus konkret und greifbar.
Die Predigt schloss mit einem wichtigen Impuls: Ein Geschenk ist immer auch eine Aufgabe. Das Jahr wird nicht durch den Kalender „heilig“, sondern durch Menschen, die:
Dem Guten mehr zutrauen als dem Schlechten.
Brücken bauen statt Mauern.
Einander nicht nur mit Worten, sondern vor allem durch Taten segnen.
Nach diesen inspirierenden Worten bot der anschließende Empfang mit Sekt und Orangensaft im Kirchenbereich, wie auf Ihrem Bildern zu sehen ist, einen schönen Rahmen, um die Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam auf das Jahr 2026 anzustoßen.
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