Ein rundum gelungenes Fest des Dankes und der Gemeinschaft durften wir an diesem Erntedanksonntag miteinander feiern.
Feierliche Prozession von der Antoniuskirche zur Johanneskirche: Der Festtag begann mit einer eindrucksvollen Prozession von der Antoniuskirche hin zur Johanneskirche. Angeführt von den würdevollen Fahnenabordnungen der Bad Saulgauer Vereine – darunter der Trachtenverein Bad Saulgau und der Trachtenverein Markdorf – zog die Gemeinde gemeinsam durch die Straßen. Die Feuerwehr trug stolz die feierliche Erntekrone, die zuvor vom Trachtenverein frisch geschmückt worden war. Auch die Kinder des Kindergartens Sankt Josef sowie zahlreiche Gläubige schlossen sich der Prozession an und verliehen dem Weg ein lebendiges Bild der Gemeinschaft.
Eindrucksvoller Aufbau des Erntealtars: Bereits beim Betreten der Kirche fiel der wunderschön gestaltete Erntealtar ins Auge. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Trachtenverein unter der Leitung von Thomas Funk sowie den vielen fleißigen Händen aus dem Kindergarten St. Josef, die mit viel Liebe zum Detail, handwerklichem Geschick und zahllosen Gaben der Natur dieses prächtige Gesamtbild geschaffen haben.
Predigt von Dekan Peter Müller „Wir sind für Gott kein Ablageprojekt“: In seiner Predigt schlug Dekan Peter Müller eine bewegende Brücke zwischen unserem Alltag und unserem Glauben. Er begann mit dem anschaulichen Bild des „Ablagekorbs“, den viele von uns zu Hause haben – ein Ort, an dem Papiere oder Zeitungen rasch verschwinden und oft vergessen werden. Auch im Glaubensleben bestehe die Gefahr, Gott oder das Bewusstsein für seine Schöpfung einfach „in der Ablage“ verschwinden zu lassen und so zu leben, als gehöre uns alles allein. Doch Erntedank erinnert uns an die frohe Botschaft: Wir Menschen sind für Gott kein Ablageprojekt! Gott vergisst uns nicht, sondern wirbt unaufhörlich um jeden Einzelnen von uns. Selbst in schwierigen Zeiten – trotz heißer Sommer, steigender Preise, Ängsten oder Unsicherheiten – dürfen wir Christen voller Hoffnung auf das Gute blicken und Dankbarkeit bewahren. Diese Dankbarkeit verpflichtet uns auch im Umgang miteinander: Kein Mensch – ob alt, pflegebedürftig, arbeitssuchend oder in Krisen – darf von der Gesellschaft „abgelegt“ oder nur nach seinem Nutzen beurteilt werden. Jeder Mensch trägt eine unantastbare Würde, weil er von Gott geliebt und gewollt ist.
Gemütlicher Ausklang und Dank: Nach dem Gottesdienst fand der Festtag vor der Kirche seinen geselligen Abschluss. Ein ganz besonderer Dank geht an den Kirchengemeinderat (KGR) für das Ausschenken des frischen Apfelsaftes. Die Äpfel hierfür wurden von privaten Spendern zur Verfügung gestellt, frisch gepresst und zusammen mit köstlichem Brot an die Gemeinde verteilt.
Wir danken allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern sowie allen Mitfeiernden, die diesen Erntedanktag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!
Mit Klick auf ein Bild öffnet sich die Bildergalerie
























